Perfektionismus – wieviel davon tut uns gut?

Pefektionismus ist das Streben nach Vollkommenheit und das übertriebene Vermeiden von Fehlern. Wo liegt die Grenze zur Gewissenhaftigkeit und Verlässlichkeit?

Jeder hat perfektionistische Züge und kennt es, in gewissen Teilbereichen seines Lebens alles richtig machen zu wollen. Ob in der Arbeit, beim Sport, beim Haushalt, in der Kindererziehung oder bei Hobbys – Perfektionismus hat seine guten Seiten, kann uns aber auch enorm stressen und sehr Kräfte raubend sein.
Um in manchen Berufen Erfolg zu haben, ist es sehr wichtig genau, gewissenhaft und vielleicht etwas perfektionistisch zu sein. Aber nicht in allen Lebensbereichen.

Hier sind ein paar Anregungen für deinen Alltag, um dich von perfektionistischen Denken nicht stressen zu lassen.

  • Beobachte in welchen Bereich du zum Perfektionisten mutierst, wann bist du gelassen und wann findest du einen Mittelweg.
  • Entscheide dich bewusst ob du Tätigkeiten perfekt ausüben möchtest oder ob du auch etwas entspannter an die Sache gehen kannst.
  • Frage dich, ob gut nicht auch gut genug ist.
  • Mache dir bewusst, welchen Stress du dir auferlegst mit Kleinigkeiten, die das Endergebnis vielleicht gar nicht beeinflussen.
  • Werde dir bewusst, was von dir selbst kommt oder was von anderen verlangt wird. Andere wirst du nicht verändern, aber dein handeln hast du in der Hand.
  • Frage dich warum du es perfekt machen möchtest.

Einige von uns sind eher Perfektionisten, andere weniger. Ich bin aber überzeugt jeder hat ein Thema wo der Monk in ihm oder ihr ans Tageslicht kommt.

Ich wünsche euch viel Spaß bei der Selbstbeobachtung, viele neue Erfahrungen und mehr Gelassenheit im Leben!

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