Homeoffice – Wie richte ich den Arbeitsplatz am besten ein?

Derzeit befinden sich aufgrund der Coronakrise viele Menschen im Homeoffice. Doch nicht jeder ist zu Hause ideal dafür eingerichtet. Vielleicht findest du hier ein paar Tipps, deinen Heimarbeitsplatz angenehmer zu gestalten.

Wir haben ein Arbeitszimmer mit großem Schreibtisch, dieser ist jedoch von der Höhe für meinen Mann eingerichtet, weil ich ihn sehr selten brauche. Ich helfe mir mit einem Stockerl unter den Füßen, allerdings ist das nur für kurze Zeit angenehm.
Da meine Physiopraxis momentan geschlossen ist, erledige ich meinen ganzen Bürokram, schreibe Übungsprogramme und bereite Workshops vor. Ich habe mir jetzt unseren Esstisch als Arbeitsplatz eingerichtet.

Unsere Sessel sind für längeres Sitzen nicht besonders angenehm. Die Sitzfläche ist gerade und die Polsterung schon etwas durchgesessen. Darum habe ich mir aus der Praxis mein Keilkissen mitgenommen. Auch Sitzkissen, die mit Luft gefüllt sind, können dir helfen.

Wer so etwas nicht zu Hause hat, kann sich mit einem Handtuch helfen. Man kann es so wie auf dem Bild falten oder auch einfach eine Rolle machen und sie unter das Steißbein legen. Das unterstützt die Aufrichtung deines Beckens und der untere Rücken kann sich besser entspannen.
Wichtig ist trotzdem ein starker und beweglicher Rücken. Hier geht’s zum Rückenfit-Programm. Du kannst die Übungen auch in deinen Arbeitstag integrieren, zum Beispiel jede Stunde eine Übung.

Unser Tisch ist eher niedrig, was für die Arbeit am Laptop nicht ideal ist. Ich habe in der Praxis eine Holzplatte, die normalerweise meinen Herd abdeckt. Diese wurde kurzerhand zu einer Arbeitsplatte umfunktioniert.

So etwas hat man meist nicht zu Hause, aber du kannst dir vielleicht mit einem Buch helfen, auf dem dein Laptop steht, und einer externen Tastatur. Sei kreativ! 🙂

Wenn du mit Standbildschirm oder mit externer Tastatur arbeitest, achte darauf, dass die Oberkante deines Bildschirmes in Augenhöhe ist. Somit ist dein Blick gerade bzw. ganz leicht nach unten geneigt, was deine Nackenmuskeln viel weniger verspannen lässt.
Hast du nur deinen Laptop zur Verfügung, kippe deinen Bildschirm weiter nach hinten, so hast du auch eine entspanntere Kopfhaltung.

Allgemein solltest du darauf achten, dass du deine Unterarme gut ablegen kannst und deine Schultern entspannt bleiben.

Ich möchte dich mit dem Beitrag nicht verleiten, 8 Stunden am Tag so zu sitzen. Auch das wäre nicht gut für deinen Körper!
Ich rate dir, die Sitzposition häufig zu wechseln und ganz oft aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen oder deinen Körper durchzubewegen. Unserem Körper tun lange statische Positionen nicht gut, egal in welcher Haltung.
Hier findest du noch ein paar Tipps, wie du mehr Bewegung in deinen Büroalltag bringen kannst. Vielleicht ist es für dich zu Hause sogar leichter, dich zwischendurch zu bewegen. Keine Kollegen, die komisch schauen, keine Kunden, die bei der Türe herein kommen…

Ich persönlich finde es auch wichtig, dass der Arbeitsplatz ein Platz zum Wohlfühlen ist. Darum stehen bei mir Blumen am Tisch und ich versuche, alles möglichst ordentlich zu haben.

Für mich ist dies jetzt ein komplett anderer Alltag als ich es gewohnt bin. Ich plane allerdings auch jetzt meinen Tagesablauf ein wenig durch, um Struktur zu bekommen. Dazu gibt’s bald einen eigenen Blog-Beitrag!

Bis dahin, bleibt gesund und bewegt euch!

 

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