Das Kniegelenk – ungünstige Sandwichposition

Das Kniegelenk ist ein Gelenk mit ganz flachen Gelenksflächen. Es sind viele Bänder und auch die Menisken nötig um eine Stabilität zu gewährleisten.

Knöcherne Strukturen:

  • Oberschenkel
  • Unterschenkel
  • Kniescheibe

Bänder:

  • Kreuzbänder
  • Seitenbänder

Muskeln:

Wichtig für die Stabilität und Funktion im Kniegelenk ist die vordere und hintere Oberschenkelmuskulatur, aber auch die Wadenmuskulatur.

Für ein gesundes Kniegelenk ist eine gute Beinmuskulatur wichtig, die die Beinachse stabil hält.
Die Beinachse ist die Linie von Hüftgelenk (ca. Mitte der Leiste), Kniegelenk und Sprunggelenk.
Knickt der Fuß nach innen, kommt es zu einer X-Beinstellung im Kniegelenk. Auch wenn die Hüfte muskulär nicht stabil gehalten werden kann, kommt es zu einer Veränderung in der Beinachse und das Kniegelenk kann Schaden nehmen.

Neben Verletzungen wie Kreuz- oder Seitenbandrisse, Meniskuseinrissen und Kniescheibenluxationen kann es auch zu degenerativen Veränderungen kommen. Häufig kommt es zu Arthrose (Knorpelabnützung), auch degenerative Meniskuseinrisse kommen vor.

Sehr oft kommen Hyaluronspritzen und Nahrungsergänzungsmittel für Knorpelaufbau zum Einsatz. Die Wirkung ist sehr umstritten.
Radfahren ist gut für die „Schmierung“ des Gelenks. Kräftigung der Hüft- und Beinmuskulatur wichtig für ein stabiles Knie.

2 einfache Übungen für das Knie:

  • Kniebeugen: aus dem Sitzen langsam aufstehen und ganz langsam wieder hinsetzen/oder fast hinsetzen. Dabei darauf achten dass die Knie über den Füßen bleiben und nicht über die Zehenspitzen vorschieben.
  • Einbeinstand auf einer Handtuchrolle: Handtuch zusammenrollen, der Länge nach draufstellen und Gleichgewicht halten. Ist das noch zu schwierig dann einfach am Boden beginnen.

Bei akuten Problemen muss unbedingt ein Orthopäde aufgesucht werden und eine Physiotherapie ist anzuraten.

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