10 Tipps gegen vorweihnachtlichen Stress

Hast du dir schon mal überlegt, warum viele Menschen vor Weihnachten gestresst sind? Sind es wirklich nur die Besorgungen, um jeden zu beschenken? Oder doch andere Gründe? Warum stressen wir uns eigentlich?

Ich fühle mich zu Weihnachten hin auch zum Teil gestresst. Allerdings ist das vor jedem Urlaub so. Viele Patienten kommen kurz vor Weihnachten drauf, dass sie noch schnell einen Termin brauchen. Keiner will sich über Weihnachten mit Schmerzen herumplagen. So wird mein Terminkalender immer recht voll.
Ein anderer Punkt ist, dass ich mich sehr gerne mit Freunden am Christkindlmarkt auf einen Punsch treffe. Am liebsten würde ich dann alle vor Weihnachten nochmal sehen.
Geschenke kaufen stresst mich eigentlich nicht, da wir uns nicht so viel schenken. Das schönste Geschenk ist eigentlich, die gemeinsame Zeit! Und das versuchen wir, trotz der Entfernung zu unseren Familien und Freunden, das ganze Jahr über zu haben.

10 Ideen, wie du den Stress vor Weihnachten und über die Feiertage reduzieren kannst:

  • Du musst nicht bei jeder Weihnachtsfeier dabei sein! Überlege dir, welche Feiern dir wirklich wichtig sind und spritze die Feiern, auf die du nur aus Höflichkeit erscheinst.
  • Notiere dir im Laufe des Jahres Geschenkideen: Oft fallen Wünsche in einem Gespräch und man erinnert sich später nicht mehr daran. Der Beschenkte wird freudig überrascht sein, dass du das noch weißt.
  • Wenn du Ideen hast, besorge die Dinge schon vor dem Einkaufswahn deiner Mitmenschen, oder nimm dir einen Tag in der Vorweihnachtszeit frei, an dem du deine Erledigungen machst. Dann entgehst du den überfüllten Geschäften am Wochenende.
  • Backe Kekse nur, wenn du es möchtest und gut Zeit findest. Backe eventuell gemeinsam mit Freunden, dreht euch gute Musik auf und habt einen schönen Tag. Ihr könnt auch Kekse tauschen, so brauchst du nicht so viele Sorten machen.
  • Überlege dir, was dir an Weihnachten Freude macht und was dich stresst – mach mehr von den freudigen Dingen und lass die stressigen weg oder reduziere sie zumindest.
  • Da vor Weihnachten die kürzesten Tage sind, braucht dein Körper etwas mehr Ruhe und Regeneration. Versuche früher ins Bett zu gehen!
  • Plane für die Feiertage maximal einen Besuch am Tag. Ich habe schon oft gehört, dass zu Mittag bei der einen Familie gefeiert wird und am Abend dann woanders… kann das irgendjemand genießen?
  • Lass dein Pflichtgefühl nicht darüber bestimmen, wen du zu Weihnachten besuchst oder einlädst. Breche mit Traditionen und verbringe dein Weihnachtsfest mit den Menschen die dir gut tun!
  • Wenn du bei dir zu Hause eine Feier machst, lass die Gäste etwas mitbringen! Keiner verlangt, dass du alles alleine machst. Bei uns gibt es Fondue an Heilig Abend, das kann man gut vorbereiten und am Abend sitzen wir gesellig zusammen und genießen das Essen. Perfektionismus und zu hohe Erwartungen können nur in einer Enttäuschung enden.
  • Wenn du Kinder hast die noch an das Christkind glauben, könnten die Kinder auch dem gestressten Christkind helfen, den Baum zu schmücken.

Vielleicht ist ja der eine oder andere Tipp dabei, den du ganz oder zum Teil umsetzen kannst.

Ich wünsche dir noch eine angenehme Adventzeit und erholsame Feiertage. Erkenne, was dir gut tut und mach es einfach!

 

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