Scheidenpilz – wenn’s juckt und brennt

Ist sie mal aus dem Gleichgewicht, kann es unangenehm werden. Ernährung, Hormone, Antibiotikaeinnahme, Stress uvm können der Scheidenflora zusetzen.
Was du tun kannst, um deine Scheidenflora zu stärken, findest du in diesem Beitrag. Wie immer, suche bitte eine/n Ärzt*in auf, wenn du Beschwerden hast. 

Stress reduzieren

Leicht gesagt, aber die Umsetzung in der Praxis sieht schon wieder anders aus! Allerdings muss Stress von außen nicht immer innerlichen Stress auslösen. Du wirst nicht schneller, nur weil du innerlich gehetzt bist. Bei emotionalen Stress kann dir eine psychotherapeutische Begleitung gut helfen.

Stress erhöht die Spannung der Muskulatur, auch die des Beckenbodens. Dauerhaft erhöhter Muskeltonus führt zu verringerter Durchblutung und schlechteren Zellaustausch. So kann es zu sogenannten Verklebungen der Faszien kommen. Osteopathische und physiotherapeutische Behandlungen können hier ansetzen. Kontaktliste Therapeut*innen Österreich (die Kontaktliste ist erst im Aufbau)

Auch das Immunsystem und dein Säure-Basen-Haushalt können durch lang anhaltenden Stress leiden. Hier ist die Ernährung ein ganz wichtiger Punkt. Dieser Online-Kurs* kann dir helfen, wieder auf Schiene zu kommen.
Willst du mit der passenden Ernährung und Yoga wieder ins Lot kommen und deine Balance finden, dann sieh dir diesen Online-Kurs* an.




Milchsäurekapseln wie zB Gynophilus*  oder Probiotika wie Omnibiotic Stress Repair* können in stressigen Zeiten deine Scheiden- und Darmflora schützen.

Ernährung

In stressigen Phasen kommt gesunde Ernährung meist zu kurz. Zu viel Zucker, Fertigprodukte, keine regelmäßigen Mahlzeiten plagen Darm- und Scheidenflora. Ausgewogen, abwechslungsreich, zuckerarm und frisch gekocht sind vorteilhaft. Dieses E-Book* hält 63 Rezepte für dich bereit!

Hormonelle Schwankungen

bringen die Scheidenflora ins Ungleichgewicht. In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, die Scheide wird trockener und kann jucken, Pilzinfektionen und Harnwegsinfekte können eine Folge sein. Hier ist es wichtig, eine/n Ärzt*in aufzusuchen, um die Ursache zu klären. Dein/e Ärzt*in kann dir Cremen und Zäpfchen verschreiben, die dir gut tun. Sieh dir auch mal die Naturtalente von diesen Kapseln* an und besprich mit deinem/r Ärzt*in ob du sie nehmen kannst.

Antibiotika

zerstören leider auch einen gewissen Anteil von guten Bakterien, sowohl im Darm als auch in der Scheide. Du kannst schon während der Antibiotikatherapie Prä- und Probiotika einnehmen, wie zB Omnibiotik Flora Plus* oder auch Vaginalkapseln wie Vagisan* oder Gynophilus*.
Hier entwickelt sich häufig ein Kreislauf mit wiederkehrenden Harnwegsinfekten. Antibiotikaeinnahme – Scheidenflora nicht mehr intakt – anfälliger für Blasenentzündung. Mehr über Blasenentzündungen habe ich in diesem Artikel zusammengeschrieben.

Physiotherapie

bei akuten Scheidenpilz kann die Physiotherapie nichts für dich tun. Aber du kannst mit Beckenbodenübungen die Durchblutung steigern und somit die Abwehr verbessern. Auch viszerale Therapie kann dir helfen, die Durchblutung und den Zellaustausch im Gewebe des Beckens zu verbessern und so die Immunabwehr besser möglich zu machen.
Du kannst mich gerne zu diesem Thema kontaktieren – www.physio-hoeckner.net

Intimhygiene

Nicht zu viel und nicht zu wenig. Meist wird die Reinigung nur mit Wasser empfohlen, aber damit fühle ich mich nicht so wohl.
Ich verwende gerne
Lactamousse* zur Reinigung der äußeren Scheide und bei trockenem Gefühl hat mir meine Frauenärztin diese Creme* empfohlen. Normalerweise bin ich 1-2,5 Stunden pro Woche im Chlorwasser, da hat mir die Creme immer gut geholfen, um einem Austrocknen vorzubeugen.
Das Innere der Scheide benötigt keine Reinigung, sondern reinigt sich selbst.
Nach dem Klogang von vorne nach hinten abwischen ist glaube ich klar.
Wenn du nach dem Stuhlgang ein sauberes und gepflegtes Gefühl möchtest, empfehle ich dir diesen Reinigungsschaum*. Er bleibt auf der Haut, reinigt sanft, enthält Milchsäurebakterien und ersetzt Feuchttücher, was Umwelt und Kläranlagen entlastet.

Sonst noch…

Kleidung: Zu enge Hosen können den Intimbereich reizen und auch die Durchblutung verschlechtern. Unterwäsche aus Synthetik lassen weniger Luft durch und man schwitzt mehr, Baumwolle eignet sich besser und kann auch heiß gewaschen werden.
Sitzen: Langes Sitzen, eventuell mit verschränkten Beinen macht viel Druck im Intimbereich. In Kombination mit enger Kleidung noch mehr. Stehe öfters auf, bewege dich, wechsle die Sitzposition, aktivieren deinen Beckenboden und atme tief durch. Sitzkissen wie dieses*, bringen mehr Bewegung in dein Becken, während du sitzt.
Monatshygiene: Lasse Tampons nicht zu lange in der Scheide und verwende die passende Größe, je nach Stärke deiner Blutung.
In vielen Tampons wurden krebserregende Stoffe festgestellt. Tampons aus Biobaumwolle kannst du bei Happy Mona bestellen. Mit dem Rabattcode* „wastutmirgut10“ bekommst du 10% Rabatt auf deine erste Bestellung. Außerdem kommt ein Teil der Einnahmen der Säuberung der Meere und Pflanzung von Bäumen zu Gute.
Ein zweiter Anbieter von Damenhygieneprodukten am österreichischen Markt ist Erdbeerwoche. STOFFBINDE21 (-10% auf alles im Sortiment gültig bis 30.04.2021)



Hausmittelchen: Ich wäre vorsichtig mit diversen Jogurtbehandlungen oder lokalen Kräuteranwendungen. Besprich das am besten mit deine/r Gynäkologen*in ab.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Inputs geben, wie du deine Scheidenflora unterstützen kannst. Vorbeugen ist bekanntlich besser als Heilen.

 

Kläre bitte jegliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit deine/r/m Ärzt*in ab.

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